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Neue Philharmonie Westfalen

3. Sonntagskonzert – Die goldenen Zwanziger

So. 07.03.2027 | Heilig-Kreuz-Kirche | 11 Uhr

Frisch und frech reagierte die Musik auf die gesellschaftliche Aufbruchsstimmung der „Goldenen Zwanziger“. Paul Hindemith heckte ein sehr lustiges Wagner-Potpourri aus, das dem weihevollen Bayreuth-Kult die Stirn bot. Vom Jazz ließ sich der experimentierfreudige Erwin Schulhoff inspirieren. Aus dessen Stücken stellte Matthias Bucher die „Hot-Suite“ für Posaune und Orchester zusammen. Bilanz dieser turbulenten Epoche zog der „Dreigroschenoper“-Komponist Kurt Weill in seiner 2. Sinfonie mit dem Untertitel „Fantaisie symphonique“, an der er nach seiner Flucht aus Nazi-Deutschland arbeitete. Einen anderen „Goldenen Zwanziger“ präsentiert das Eröffnungsstück: Gerade 20 Jahre jung war Mozart, als er die prächtige „Serenata notturna“ schrieb.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Serenade Nr. 6 KV 239 („Serenata notturna“)
I. Marcia. Maestoso

Paul Hindemith (1895–1963)
Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer“, wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt

Erwin Schulhoff (1894–1942)
Hot-Suite

Kurt Weill (1900–1950)
Sinfonie Nr. 2 „Fantaisie symphonique“

Kris Garfitt, Posaune

GMD Rasmus Baumann, Leitung

Veranstalter und weitere Infos unter Musiktheater im Revier

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